Greta Thunberg beteiligt sich an Protest gegen Rheinmetall in Berlin
13.7.2026
Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat sich in Berlin an einer Protestaktion gegen den deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall beteiligt. Gemeinsam mit rund 40 Aktivist*innen der Gruppe "Peacefully against Genocide" klebte sie sich vor einem Büro des Unternehmens am Pariser Platz nahe dem Brandenburger Tor auf den Boden. Die Demonstrierenden protestierten gegen deutsche Waffenexporte und den Gaza-Krieg. Rheinmetall produziert unter anderem Munition und Komponenten für militärische Fahrzeuge. Kritiker*innen werfen dem Konzern vor, damit Teil der deutschen Unterstützung für Israel zu sein. Deutschland hat seit dem 7. Oktober 2023 Rüstungsexporte nach Israel im Wert von rund 485 Millionen Euro genehmigt. Allein zwischen November 2025 und März 2026 kamen weitere Genehmigungen im Wert von rund 167 Millionen Euro hinzu. Die Polizei löste die Blockade, stellte die Identität der Beteiligten fest und erteilte Platzverweise. Bereits in den Tagen zuvor hatte Thunberg an einer Großdemonstration gegen Rüstungsproduktion vor einem Rheinmetall-Standort in Berlin-Wedding teilgenommen.