Gülşah Bayar erhebt Vorwürfe gegen Parteiführung der Grünen
14.4.2026
Die Berliner Grünen-Politikerin Gülşah Bayar (Bündnis90/Die Grünen) berichtet öffentlich von einem Gewalt- und Sexualverbrechen aus dem Jahr 2024 und den Folgen für ihr Leben und ihre politische Arbeit. Sie wirft der Parteiführung vor, sie danach weder ausreichend finanziell noch emotional unterstützt zu haben. Die Parteivorsitzenden Nina Stahr und Philmon Ghirmai verweisen auf rechtliche Grenzen und betonen, Unterstützung im Rahmen des Möglichen angeboten zu haben. Bayar weist diese Darstellung zurück und verweist auf mangelnden politischen Rückhalt sowie fehlende Solidarität. Der Konflikt wirft grundsätzliche Fragen auf, wie Parteien mit individuellen Belastungen ihrer Mitglieder umgehen. Trotz der Erfahrungen kandidiert Bayar weiter politisch – und fordert strukturelle Veränderungen im Umgang mit solchen Fällen.