Maßnahmenplan zum Schutz kritischer Infrastruktur in Berlin

19.5.2026

In Berlin reagiert der Senat nach dem folgenschweren Stromausfall Anfang des Jahres mit einem umfassenden Maßnahmenplan zum Schutz kritischer Infrastruktur und setzt dabei auf ein -Konzept aus technischen, organisatorischen und physischen Sicherheitsmaßnahmen. Besonders gefährdete Punkte im Stromnetz wie Umspannwerke, Netzknoten und oberirdische Leitungen sollen künftig mit zusätzlichen Hochsicherheitszäunen, NATO-Draht, KI-gestützter Videoüberwachung, Wärmebildkameras, Sensoren und Wachschutz abgesichert werden. Zudem plant die Stadt den weiteren Ausbau unterirdischer Leitungen sowie alternativer Netzverbindungen, um die Energieversorgung im Ernstfall stabil zu halten und Angriffe schneller erkennen und abwehren zu können. Konkrete Gesamtkosten wurden bislang nicht genannt. Bekannt ist jedoch, dass der Netzbetreiber Stromnetz Berlin bereits einen zweistelligen Millionenbetrag in zusätzliche Sicherheits- und Resilienzmaßnahmen investiert.

Quelle: Die Zeit, Hamburg