Die Unzufriedenheit mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU – Christlich Demokratische Union Deutschlands) ist laut einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag des Tagesspiegels auf einen neuen Höchststand gestiegen. 74 Prozent der Berliner*innen bewerten seine Amtsführung negativ, nur zehn Prozent sind zufrieden, selbst viele CDU-Anhänger*innen sehen seine Arbeit kritisch. Gründe dafür sind ein von den Befragten wahrgenommener Stillstand in zentralen Politikfeldern wie Wohnungsbau, Stadtentwicklung und Verwaltung, öffentlichkeitswirksame Patzer, etwa die Debatten um die nächtliche Schließung des Görlitzer Parks sowie der Umgang mit Krisen. Besonders stark belastend für sein Image war das Blackout Anfang Jänner 2026. So spielte Wegener am ersten Tag des Blackouts (3. Jänner 2026) Tennis in einer beheizten Tennisanlage, während zeitgleich rund 150.000 Berliner Haushalte bei winterlichen Minusgraden ohne Strom, Heizung und Licht auskommen mussten. Dies wird von vielen als Symbol für mangelnde Präsenz und Prioritätensetzung gesehen. Zusammengenommen tragen diese Faktoren zu seiner sinkenden Glaubwürdigkeit und der historisch hohen Unbeliebtheit bei.