Aufzugsförderung in Kroatien läuft an

13.7.2026

Das neue Förderprogramm für den nachträglichen Einbau von Aufzügen und barrierefreien Zugangssystemen des kroatischen Ministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Staatseigentum erfreut sich großer Nachfrage: Bislang sind 36 vollständige Anträge eingegangen, weitere 243 befinden sich noch in Bearbeitung – die meisten davon aus Zagreb. Die Ausschreibung läuft noch bis Ende August, das Ministerium rechnet mit hunderten weiteren Einreichungen, da erfahrungsgemäß ein Großteil der Anträge erst kurz vor Ablauf der Frist eingeht. Der Staat übernimmt ein Drittel der Einbaukosten und zahlreiche Städte beteiligen sich zusätzlich an der Finanzierung: Zagreb, Pula und Slavonski Brod übernehmen jeweils 50 Prozent der Gesamtkosten, Split 40 Prozent und weitere Städte zwischen 30 und 33 Prozent. Bei der Vergabe wird unter anderem die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen, die Zahl älterer Bewohner*innen, Familien mit Kleinkindern oder Schwangeren, die Gebäudehöhe sowie die Beteiligung der jeweiligen lokalen Selbstverwaltung berücksichtigt. Voraussetzung für eine Förderung ist unter anderem, dass das Wohngebäude ordnungsgemäß registriert ist.
Quelle: Novi list, Rijeka