Haushalt der Stadt Belgrad unter Aufsicht des Internationalen Währungsfonds

13.1.2026

Die Regierung Serbiens hat der Forderung des Internationalen Währungsfonds zugestimmt, den Haushalt der Stadt Belgrad und ihrer Unternehmen "unter Aufsicht zu stellen" und eine externe Prüfung durchführen zu lassen. Die Schulden der Stadt gegenüber den Banken steigen und zugleich auch die unbezahlten Verbindlichkeiten der städtischen Unternehmen. Darüber hinaus stehen im Stadthaushalt nahezu keine Mittel für Kapitalinvestitionen zur Verfügung. Der Belgrader Stadthaushalt beläuft sich, einschließlich der Haushalte der Stadtgemeinden, auf 1,75 Milliarden Euro, was fast neun Prozent des Staatshaushalts Serbiens entspricht. Die externen Berater*innen sollen eine Analyse der städtischen Finanzen mit Haushaltsprojektionen für die kommenden drei Jahre erstellen sowie die Beziehungen zwischen den kommunalen Unternehmen analysieren und die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftstätigkeit überprüfen.​

Quelle: novaekonomija.rs, Belgrad