Aslıhan Bozatemur, Wiener Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete und János Kendernay, Leiter der Gruppe für Städtediplomatie, Oberberater des Oberbürgermeisters für Städtediplomatie

Wien und Budapest im Dialog über Stadtentwicklung und klimaresiliente Grünräume

14.5.2026

Die Wiener Gemeinderätin und Landtagsabgeordnete Aslıhan Bozatemur besuchte am 14. und 15. Mai Budapest im Rahmen eines fachlichen Arbeitsprogramms. Im Mittelpunkt standen Gespräche zur Städtediplomatie, aktuelle Herausforderungen in den beiden Städten, die Besichtigung ausgewählter Projekte sowie der fachliche Austausch zu Wiener Erfahrungen in den Bereichen urbane Entwicklung und kommunale Zusammenarbeit.

Städtediplomatie und fachlicher Dialog

Im Rahmen des Besuchs fand am 14. Mai im Budapester Rathaus ein Austausch mit dem Leiter der Gruppe für Städtediplomatie und Oberberater des Oberbürgermeisters statt. Im Mittelpunkt standen Fragen der europäischen Zusammenarbeit und kommunalen Vernetzung. Diskutiert wurde, wie Städte angesichts gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen stärker voneinander lernen und gemeinsame Projekte entwickeln können. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Bedeutung direkter Austauschformate und langfristiger Kooperationen zwischen europäischen Städten.

Das anschließende Networking-Event des Internationalen Büros der Stadt Wien in Budapest griff diese Gespräche auf und vertiefte den fachlichen sowie internationalen Austausch zwischen Budapest, Wien und den Partnerinstitutionen des Budapester Büros.

Urbane Grünräume im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs lag auf Fragen nachhaltiger Grünflächenpflege und moderner Parkbewirtschaftung. Im Rahmen einer fachlichen Besichtigung des Városmajor Parks im zwölften Budapester Bezirk, geführt durch den leitenden Landschaftsarchitekten der Stadt Budapest, wurden aktuelle Herausforderungen urbaner Grünraumentwicklung thematisiert. Im Mittelpunkt standen neue Ansätze einer ökologischeren Grünflächenpflege, aktuelle Herausforderungen im Parkmanagement sowie mögliche Anknüpfungspunkte zu Wiener Erfahrungen und künftiger fachlicher Zusammenarbeit. Darüber hinaus wurden klimaresiliente Gestaltungskonzepte, ökologische Pflegeansätze und der Umgang mit steigenden Nutzungsanforderungen im öffentlichen Raum diskutiert.

Im Austausch über unterschiedliche Erfahrungen und Herangehensweisen wurde deutlich, dass Städte vor ähnlichen Herausforderungen stehen und voneinander profitieren können. Gerade im Bereich klimafreundlicher Stadtplanung bieten solche Gespräche wichtige Impulse für die zukünftige fachliche Zusammenarbeit.

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