Bürgermeister Michael Ludwig und Vizebürgermeisterin Barbara Novak gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen der Internationalen Büros der Stadt Wien

30 Jahre Internationale Büros der Stadt Wien: Brücken bauen über Grenzen hinweg

19.10.2026

Seit 30 Jahren schlagen die Internationalen Büros der Stadt Wien Brücken zwischen Wien und seinen Partnerregionen in Europa und darüber hinaus. Im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung am 19. Oktober 2026 im Wien Museum feierten die Internationalen Büros der Stadt Wien gemeinsam mit Bürgermeister Michael Ludwig, Vizebürgermeisterin Barbara Novak sowie zahlreichen internationalen Wegbegleiter*innen drei Jahrzehnte erfolgreicher Zusammenarbeit.

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs rückte Wien wieder in das Zentrum Europas. Die Hauptaufgabe des 1996 eingerichteten Netzwerks der Auslandsbüros der Stadt Wien war es damals, Informationen zu vermitteln und Wiens Beziehungen zu den Hauptstädten der Nachbarländer aufzubauen. 30 Jahre später umfasst das Netzwerk Standorte in Belgrad, Berlin, Budapest, Krakau, Ljubljana, Prag, Sarajevo und Sofia bis nach Zagreb. Die Verbindung zu Bratislava wird über das Headoffice in Wien gepflegt. Seit 2016 sind die Auslandsbüros Teil der WH-Media Gruppe der Wien Holding und seit 2023 unter dem Namen Internationale Büros der Stadt Wien tätig.

Der Austausch im Städtenetzwerk lieferte konkrete Impulse für die praktische Arbeit: Als beispielsweise Krakau 2007 den Beschluss fasste, eine Müllverbrennungsanlage zu errichten, stand die Stadt Wien mit Rat und Tat zur Seite. Heute ist die Krakauer Müllverbrennungsanlage eine Vorzeigeanlage. Erfahrungen aus Prag konnten wiederum für die moderne Wiener Parkraumüberwachung eingesetzt werden. 2024 besichtigte eine Delegation der Wiener Parkraumüberwachung mit moderner Technik ausgestattete Prager Überwachungsfahrzeuge für die Kontrolle von gebührenpflichtigen Parkzonen. Seit Anfang des Jahres ist ein Scan Car im Testbetrieb in Wien unterwegs.

Wien als attraktiver Standort für Innovation und Start-ups

Gerade in einer Zeit großer globaler Herausforderungen gewinnen internationale Partnerschaften weiter an Bedeutung. Ob Digitalisierung, Life Sciences, Gesundheitswirtschaft, Forschung, Innovation oder nachhaltige Stadtentwicklung: Fortschritt entsteht dort, wo Städte voneinander lernen, Wissen teilen und gemeinsame Lösungen entwickeln.

Künftig werden die Internationalen Büros den Wirtschaftsstandort Wien noch aktiver bewerben, um geeignete Unternehmen für eine Ansiedlung oder die Gründung eines Start-ups in Wien zu gewinnen. Zudem wird Wien als Digitalisierungshauptstadt und innovativer, verantwortungsvoller KI-Standort dauerhaft positioniert. Die Eröffnung eines Bürostandorts in Riga ist für 2027 geplant. Damit kann sich die Stadt Wien verstärkt in einer Region positionieren, die europaweit als Vorreiterin bei Digitalisierung und E-Governance gilt und zudem über eine starke Start-up-Szene verfügt.

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30 Jahre Vienna International Offices – Stadt Wien