Hitzewelle legt Mängel in slowakischen Krankenhäusern offen

2.7.2026

Die jüngste Hitzewelle hat die Probleme slowakischer Krankenhäuser deutlich gemacht. In vielen Einrichtungen fehlen Klimaanlagen, was die Versorgung von Patient*innen erschwert. In einem Universitätskrankenhaus kollabierte laut Medienberichten sogar eine Krankenschwester im Operationssaal aufgrund der hohen Temperaturen. Ärzt*innen- und Pflegeverbände weisen darauf hin, dass die Situation jeden Sommer aufs Neue auftritt. Viele Krankenhäuser behelfen sich mit Ventilatoren, mobilen Klimageräten oder zusätzlichen Pausen für das Personal. Gesundheitsminister Kamil Šaško (HLAS-SD – Stimme-Sozialdemokratie) betonte, dass angesichts begrenzter finanzieller Mittel derzeit Investitionen in lebensrettende Medizintechnik Vorrang hätten. Bei Neubauten sollen Klimaanlagen künftig zum Standard gehören. Expert*innen halten die bestehenden Krankenhäuser für unzureichend auf extreme Hitze vorbereitet.

Quelle: stvr.sk, Bratislava