Magdalena Mardyła und Krzysztof Nowak beim Netzwerkevent

Netzwerkevent in Krakau widmet sich Wiens Inklusivitätsstrategie

7.5.2026

Die Netzwerkveranstaltung des Internationalen Büros der Stadt Wien in Krakau am 7. Mai 2026 stand ganz im Zeichen der Inklusivität und Barrierefreiheit der österreichischen Hauptstadt. In entspannter Atmosphäre erhielt das Krakauer Publikum Einblicke in die Bemühungen und Erfolge der Stadt Wien, diese Werte in allen Lebensbereichen selbstverständlich zu machen.

Vertreter*innen der Stadt Krakau, Beamt*innen und Mitarbeiter*innen städtischer Unternehmen wurden im barrierefreien städtischen Kulturzentrum "Dworek Białoprądnicki" vom Leiter des Internationalen Büros der Stadt Wien in Krakau, Krzysztof Nowak, begrüßt. In seiner Ansprache und Präsentation ging er auf Integration ein, die in Wien nicht nur ein bloßes Schlagwort ist, sondern langfristig angelegte, systematische Politik. Die österreichische Hauptstadt beweist, dass Chancengleichheit und uneingeschränkte Teilhabe an der Gesellschaft für alle bereits vor vielen Jahren begonnen hatund bis heute einen hohen Stellenwert haben. Aktuelle Maßnahmen der Stadt wie eine deutliche Aufstockung der Integrationsförderung in Kindergärten bestätigen diesen ganzheitlichen Ansatz.

Wien setzt neue Maßstäbe für Inklusion bei Großevents

Die Fortschritte der Stadt Wien bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Barrierefreiheit wurden mit dem 1. Platz beim EU-weiten Wettbewerb "Access City Award 2025" anerkannt. In einer diesbezüglichen Präsentation wurde auf diverse Initiativen zur Barrierefreiheit eingegangen. Beispielsweise sind alle Wiener U-Bahn-Stationen und über 95 Prozent der Bus- und Straßenbahnhaltestellen barrierefrei und mit taktilen Leitsystemen, Niederflurfahrzeugen und multisensorischen Notfallsystemen ausgestattet. Barrierefreie Schwimmbäder und sensorgesteuerte Ampeln, die erkennen, wenn ein*e Fußgänger*in die Straße überqueren will, haben ebenfalls das Leben von Menschen mit Behinderungen in Wien verbessert.

Auch mit dem Eurovision Song Contest, der 2026 in Wien stattfindet, positioniert sich die Stadt als europäischer Vorreiter für barrierefreie Veranstaltungskultur. Dafür wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket entwickelt, das Menschen mit Behinderungen eine selbstbestimmte Teilnahme am gesamten ESC-Geschehen ermöglicht. Die Teilnehmer*innen der Netzwerkveranstaltung erhielten Informationen zu konkreten Unterstützungsangeboten für Besucher*innen mit motorischen, sensorischen und neurodivergenten Bedürfnissen. Dazu zählen eigens eingerichtete Safer Spaces, Vibrationswesten, Touch Tours für blinde und sehbehinderte Gäst*innen sowie kostenlose Reizentlastungsausstattung. Diese sind sowohl am Rathausplatz als auch in der Stadthalle verfügbar. Menschen mit Behinderung sollen so selbstbestimmt und gleichberechtigt an allen Events teilnehmen können.

Weitere Informationen

Inklusives Wien – Stadt Wien
Wien gewinnt den Access City Award 2025 der EU – Stadt Wien
Inklusives Wien 2030 – Fonds Soziales Wien
Barrierefreiheit beim Eurovision Song Contest – Österreichischer Behindertenrat