Das Wiener Johann Strauss-Orchester trat zum ersten Mal im serbischen Novi Sad auf. Aufgrund des großen Publikumsinteresses wurde ein zusätzlicher Konzerttermin des Ensembles am Nachmittag angesetzt. Es besteht aus 27 internationalen Musiker*innen. Das Programm des Konzerts setzt sich aus bedeutenden Werken von Mozart, Haydn, Dvořák, Rossini sowie den unverzichtbaren Kompositionen der Strauss-Dynastie zusammen.
Die vom Berliner Senat eingerichtete Mietpreisprüfstelle hat seit ihrem Start vor rund einem Jahr zahlreiche überhöhte Mieten festgestellt. Von 339 zwischen April und Dezember 2025 geprüften Mietverträgen lagen 320 (94 Prozent) über der ortsüblichen Vergleichsmiete. In 222 Fällen überstieg die Miete das zulässige Niveau um mehr als 50 Prozent, was den Verdacht auf Wuchermieten nahelegt, während 82 Mieten zwischen 20 und 50 Prozent über dem Vergleich lagen und als überhöht gelten. Nur 19 Verträge (sechs Prozent) lagen im zulässigen Bereich, weitere 16 Fälle bewegten sich knapp darüber. Die Prüfstelle berät Mieter*innen kostenlos persönlich oder telefonisch, prüft Verträge und informiert, bei Verdacht auf überhöhte Mieten, die zuständigen Bezirke, die Bußgelder verhängen oder im Falle von Wuchermieten die Staatsanwaltschaft einschalten können. Betroffene Mieter*innen müssen in den meisten Fällen jedoch selbst rechtlich gegen die Vermieter*innen vorgehen. Die Mietpreisprüfstelle kann zwar prüfen, beraten und die zuständigen Bezirke informieren, ergreift jedoch selbst keine rechtlichen Schritte gegen Vermieter*innen.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 2. März 2026 gaben der Bürgermeister von Bratislava, Matúš Vallo (Team Bratislava), und der Vorsitzende des Selbstverwaltungskreises Bratislava (BSK), Juraj Droba (SaS – Freiheit und Solidarität), ihre erneute Kandidatur bei den Kommunal- und Regionalwahlen am 24. Oktober 2026 bekannt. Beide werden von einem Wahlbündnis aus vier Parteien unterstützt – Team Bratislava, Fortschrittliche Slowakei (PS), SaS sowie den Demokraten (Demokrati) – und betonen den Wunsch, ihre bisherige Arbeit fortzusetzen. Bürgermeister Vallo verwies auf Erfolge in der Stadtentwicklung, Infrastruktur und Sicherheit, während Droba Fortschritte in Bildung, Verkehr und regionaler Entwicklung hervorhob. Zu den weiteren Kandidat*innen für das Bürgermeister*innenamt von Bratislava zählen der Bratislavaer Gemeinderat und Regionalabgeordnete Martin Winkler (Partei Donau) sowie die langjährige Bürgermeisterin des Stadtteils Karlova Ves, Dana Čahojová (parteilos). Im Gespräch ist auch der Name des Verkehrsministers Jozef Ráž (parteilos, nominiert von SMER-SD – Richtung Sozialdemokratie), der seine Kandidatur bislang weder bestätigt noch dementiert hat. Gleichzeitig plant die slowakische Regierungskoalition eine Änderung des Wahlrechts, nach der die Briefwahl aus dem Ausland abgeschafft werden soll.
Das Wiener Johann Strauss-Orchester trat zum ersten Mal im serbischen Novi Sad auf. Aufgrund des großen Publikumsinteresses wurde ein zusätzlicher Konzerttermin des Ensembles am Nachmittag angesetzt. Es besteht aus 27 internationalen Musiker*innen. Das Programm des Konzerts setzt sich aus bedeutenden Werken von Mozart, Haydn, Dvořák, Rossini sowie den unverzichtbaren Kompositionen der Strauss-Dynastie zusammen.
Die vom Berliner Senat eingerichtete Mietpreisprüfstelle hat seit ihrem Start vor rund einem Jahr zahlreiche überhöhte Mieten festgestellt. Von 339 zwischen April und Dezember 2025 geprüften Mietverträgen lagen 320 (94 Prozent) über der ortsüblichen Vergleichsmiete. In 222 Fällen überstieg die Miete das zulässige Niveau um mehr als 50 Prozent, was den Verdacht auf Wuchermieten nahelegt, während 82 Mieten zwischen 20 und 50 Prozent über dem Vergleich lagen und als überhöht gelten. Nur 19 Verträge (sechs Prozent) lagen im zulässigen Bereich, weitere 16 Fälle bewegten sich knapp darüber. Die Prüfstelle berät Mieter*innen kostenlos persönlich oder telefonisch, prüft Verträge und informiert, bei Verdacht auf überhöhte Mieten, die zuständigen Bezirke, die Bußgelder verhängen oder im Falle von Wuchermieten die Staatsanwaltschaft einschalten können. Betroffene Mieter*innen müssen in den meisten Fällen jedoch selbst rechtlich gegen die Vermieter*innen vorgehen. Die Mietpreisprüfstelle kann zwar prüfen, beraten und die zuständigen Bezirke informieren, ergreift jedoch selbst keine rechtlichen Schritte gegen Vermieter*innen.
Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 2. März 2026 gaben der Bürgermeister von Bratislava, Matúš Vallo (Team Bratislava), und der Vorsitzende des Selbstverwaltungskreises Bratislava (BSK), Juraj Droba (SaS – Freiheit und Solidarität), ihre erneute Kandidatur bei den Kommunal- und Regionalwahlen am 24. Oktober 2026 bekannt. Beide werden von einem Wahlbündnis aus vier Parteien unterstützt – Team Bratislava, Fortschrittliche Slowakei (PS), SaS sowie den Demokraten (Demokrati) – und betonen den Wunsch, ihre bisherige Arbeit fortzusetzen. Bürgermeister Vallo verwies auf Erfolge in der Stadtentwicklung, Infrastruktur und Sicherheit, während Droba Fortschritte in Bildung, Verkehr und regionaler Entwicklung hervorhob. Zu den weiteren Kandidat*innen für das Bürgermeister*innenamt von Bratislava zählen der Bratislavaer Gemeinderat und Regionalabgeordnete Martin Winkler (Partei Donau) sowie die langjährige Bürgermeisterin des Stadtteils Karlova Ves, Dana Čahojová (parteilos). Im Gespräch ist auch der Name des Verkehrsministers Jozef Ráž (parteilos, nominiert von SMER-SD – Richtung Sozialdemokratie), der seine Kandidatur bislang weder bestätigt noch dementiert hat. Gleichzeitig plant die slowakische Regierungskoalition eine Änderung des Wahlrechts, nach der die Briefwahl aus dem Ausland abgeschafft werden soll.
Der 2. Bezirk in Budapest hat die Empfehlungen der ersten Frauenversammlung offiziell angenommen. 46 zufällig ausgewählte Frauen entwickelten 16 Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität. Schwerpunkte sind mentale Gesundheit, Entlastung von Sorgearbeit, sichere öffentliche Räume sowie bessere Information. Zu den konkreten Vorschlägen zählen unter anderem die Einrichtung eines freiwilligen Engagement-Programms und eines ständigen Frauenbeirats, eines Zentrums für mentale Frauengesundheit, Nacht-Kinderbetreuung, die Förderung weiblicher Erwerbstätigkeit sowie inklusive Umgestaltungen öffentlicher Räume. Sicherheit wird dabei nicht primär als ordnungspolitische Frage verstanden, sondern als Ergebnis von Raumgestaltung, Beleuchtung, sozialer Präsenz und zugänglichen Dienstleistungen. Die Empfehlungen sollen nun priorisiert und schrittweise in die Stadtentwicklungs- und Verwaltungsstrategie integriert werden.
Krakau wird eine*n Beauftragte*n für Mieter*innenrechte ernennen, der*die die Einwohner*innen in Fragen des sozialen Wohnungsbaus und von Mietverhältnissen vertreten soll. Die Entscheidung der Stadt ist unter anderem eine Reaktion auf die Probleme der Mieter*innen und Pächter*innen der Häuser in der Józefa-Straße und der Bożego-Ciała-Straße im ehemaligen jüdischen Viertel Kazimierz, die ein Bauträger sanieren will, um in den Gebäuden ein Luxushotel einzurichten. Der*die Beauftragte für Mieter*innenrechte wird in der Abteilung für Wohnungswesen der Stadt Krakau arbeiten. Zu den Aufgaben werden unter anderem die Begleitung der Wohnungsprogramme der Stadt, die Bewertung der Maßnahmen der Stadt sowie Empfehlungen zur besseren Verwaltung des städtischen Wohnungsbestands gehören. Die Stelle soll im April 2026 besetzt werden.
Am Bezirksgericht Ljubljana hat ein Strafverfahren zu Geschäftsabschlüssen beim Projekt Stožice begonnen. Angeklagt sind der Bürgermeister Zoran Janković (LZJ – Liste Zoran Janković) sowie sechs weitere Personen. Laut Staatsanwaltschaft soll das Unternehmen Grep die Räumlichkeiten für die Kälteanlage an das städtische Energieunternehmen Energetika Ljubljana verkauft haben, obwohl diese zuerst kostenfrei zur Verfügung gestellt werden sollten. Der Kaufpreis wurde durch Vertragsänderungen nach einem Jahr um 1,4 Million Euro erhöht. Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück. Das Gericht wird in den kommenden Wochen Zeug*innen und Sachverständige anhören.
Die Kriminalität in Prag ist 2025 weiter zurückgegangen. Mit weniger als 35.000 registrierten Straftaten setzte sich der seit drei Jahren anhaltende Abwärtstrend fort, die Aufklärungsquote lag bei über 26 Prozent. Gleichzeitig verzeichneten einige Deliktgruppen deutliche Anstiege. Die Zahl der Sexualdelikte stieg auf 568 Fälle (2024: 437). Auch Kinderpornografie nahm von 66 auf 104 Fälle zu – laut Polizei aufgrund verstärkter internationaler Kooperation und gezielter Ermittlungen. Die Zahl der Gewaltverbrechen lag ebenfalls höher: 23 Morde (plus vier) und insgesamt 1.609 Gewaltdelikte. Die Aufklärungsquote lag hier knapp unter 50 Prozent. Häufig waren Wiederholungstäter*innen oder ausländische Tatverdächtige beteiligt. Während schwere Banküberfälle nahezu verschwunden sind, bleibt Eigentumskriminalität problematisch, denn es kam hier zu 499 Wohnungseinbrüchen und 196 Einbrüchen in Einfamilienhäusern mit niedrigen Aufklärungsraten. Die Drogenkriminalität blieb hoch mit 484 Fällen illegaler Herstellung, 357 Fälle wurden dabei aufgeklärt. Zudem registrierte die Polizei 233 Betrugsfälle – darunter neue Methoden des Missbrauchs von Zahlungskarten.
Vom 1. bis 31. März 2026 können Projektvorschläge für das neue Sommerprogramm der Stadt Sofia eingereicht werden. Dieses umfasst kostenlose Kulturveranstaltungen auf Freilichtbühnen in Parks und Gärten, die von Juni bis September stattfinden werden. Das Programm verfügt über ein Budget von 155.000 Euro. Jedes Projekt kann mit maximal 5.000 Euro gefördert werden, und die Begünstigten können auch logistische und kommunikative Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Bewerbungsphase für die zweite Runde des Programms "Mobilität" beginnt ebenfalls am 1. März und dauert bis Ende des Monats. Die Pilotphase im vergangenen Jahr förderte 61 Projekte. Heuer hat die Stadt Sofia die finanziellen Mittel des Programms um 25 Prozent auf 93.000 Euro erhöht. Das Programm unterstützt die Teilnahme von Künstler*innen und Kulturschaffenden aus Sofia an internationalen Foren im Ausland und in Bulgarien sowie Besuche zeitgenössischer Künstler*innen aus aller Welt in Sofia. Im Rahmen des Programms werden Reise- oder Unterkunftskosten übernommen.
Im Jahr 2024 sind laut den neuesten
Eurostat-Daten 4,2 Millionen Migrant*innen aus Nicht-EU-Staaten in die
Europäische Union eingewandert. Nach Kroatien kamen im selben Jahr insgesamt
70.400 Personen, darunter 13.300 kroatische Staatsbürger*innen, fast 5.000
EU-Bürger*innen, aber auch 52.300 Personen aus Staaten außerhalb der
EU – überwiegend aus Nepal, Bosnien-Herzegowina, Serbien und
Indien. Im Durchschnitt kamen 2024 in der EU neun Migrant*innen
auf 1.000 Einwohner*innen, während 18 Migrant*innen pro 1.000
Einwohner*innen nach Kroatien gezogen waren. Das ist doppelt so hoch wie
im EU-Durchschnitt. Damit zählt Kroatien zu den EU-Spitzenreiter*innen hinsichtlich der Anzahl von Migrant*innen pro Einwohner*innen und liegt auf
Platz sechs nur hinter Malta, Zypern, Luxemburg, Spanien und Irland. Anfang Jänner
2025 lebten in Kroatien etwas mehr als 153.000 ausländische Staatsbürger*innen,
von denen 130.000 aus Ländern außerhalb der EU stammten. Bei den Migrant*innen
handelt es sich überwiegend um Männer (55 Prozent). Somit ist Kroatien
laut Eurostat das EU-Land mit dem höchsten Anteil männlicher
Einwanderer (73,6 Prozent).